No hurry, no trash, no harm – but sustainability, quality and timelessness instead.

Der viel bemühten Fast Fashion verweigert sich „LOTgoods“ ganz bewusst. Statt ständig neuen Trends hinterher zu sprinten, liegt das Augenmerk der Designs auf zeitloser Mode, die nachhaltig ist. Dass ansprechende Ästhetik und Upcycling kein Widerspruch sein müssen, sollen die Taschen von „LOTgoods“ unter Beweis stellen. Hier geht es um klassische, geradlinige Designs, die aus wiederverwerteten Materialien gefertigt werden.

Unter dem Motto „Love to transform“ werden gebrauchte Materialien wie Kleidung, Vorhänge oder einfach Stoffreste zu LOT-Taschen aufgewertet. Dabei schafft das Label transparente und hochqualitative Produkte. Nicht nur den Stoffen wird neues Leben eingehaucht; auch alte Taschenteile, wie Verschlüsse, Futter oder sonstiges Zubehör finden Verwendung in den handgefertigten Taschen.

“Am nachhaltigsten wäre es natürlich, gar nicht zu konsumieren. Weil das aber verdammt schwierig ist und manchmal auch langweilig, ist die Idee entstanden, schöne (alte) Stoffe, die keine Verwendung mehr finden, in etwas Neues zu ‘transformieren’ und dadurch wieder attraktiv zu machen.”

Die ein oder andere „Transformierung“ hat Kerstin auch in Ihrer Biografie mitgemacht. Von ihrer wirtschaftlichen Grundausbildung immer mehr distanziert, ging es ins Musikfach. So erlernte die ausgebildete Tontechnikerin und Musikwissenschaftlerin nebenbei autodidaktisch das Nähen und Schnitte zu zeichnen und umzusetzen. Und das eigentlich nur, um endlich genau das tragen zu können, was einem wirklich gefällt, aber ohne dabei der Umwelt zu schaden. Eine Zielsetzung, durch die schließlich das Label „LOTgoods“ entstanden ist.